Kutschenwandern · Erlebnisse

Garganta del Río Moros: Distanz und Forstweg, keine Steigung

Auf der anderen Seite desselben Tals wie die Fuenfría, aber eine Herausforderung anderer Natur: Hier stellt nicht die Steigung die Kutsche auf die Probe, sondern die Kilometer.

Coche de Caballos Navarro durchquert den Fluss Moros, Sierra de Guadarrama, mit Fuchspferd

Das Tal, das dem Fluss seinen Namen gibt

Die Garganta del Río Moros, auch Garganta de El Espinar genannt, verläuft auf der Segovia-Seite der Sierra de Guadarrama entlang des Flusslaufs, von seiner Quelle an den Ojos del Río Moros bis zu den Stauseen Tejo und Vado de las Cabras. Der Name des Ortes geht auf das späte 12. Jahrhundert zurück, als diese Region eine der letzten muslimischen Präsenzen in der Sierra war.

Der übliche Ausgangspunkt ist die Erholungszone La Panera, nahe dem Bahnhof von El Espinar, bereits auf Segovia-Gebiet.

Warum dieses Gelände die Ausdauer prüft, nicht die Steigung

Anders als bei der Römerstraße der Fuenfría ist der Höhenunterschied hier moderat — zwischen 200 und 360 Metern, je nach gewählter Strecke —, doch die Gesamtdistanz kann 15-20 Kilometer über einen breiten, komfortablen und nahezu durchgehend befahrbaren Forstweg überschreiten. Die Herausforderung für eine Kutsche liegt nicht darin, einen Gebirgspass zu überwinden, sondern darin, über mehrere Stunden einen anhaltenden Zugaufwand aufrechtzuerhalten, durch einen dichten Kiefernwald entlang des Flussbetts.

Was 65 kg auf langen Strecken verändern

Auf langen Strecken hängt die angesammelte Ermüdung weniger von einer punktuellen Anstrengung ab als vom konstanten Gewicht, das das Pferd Kilometer für Kilometer zieht. Hier macht sich der Unterschied zwischen 65 kg und den 220–400 kg einer konventionellen Kutsche am Ende der Strecke stärker bemerkbar als am Anfang.

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Daten zur Route

StartpunktErholungszone La Panera, Bahnhof El Espinar (Segovia)
Distanz15-20 km, je nach gewählter Variante
Höhenunterschied200-360 m, moderat
UntergrundartBreiter Forstweg entlang des Flusses, Stauseen Tejo und Vado de las Cabras
BetriebshinweisVon Juni bis Oktober wegen Waldbrandgefahr gesperrt (Gebiet innerhalb des Nationalparks Sierra de Guadarrama)

Auf der anderen Seite desselben Tals, auf der Madrider Seite, liegt die
Römerstraße der Fuenfría, ein ganz anderes Gelände mit anhaltender Steigung.

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